Textfeld:

Andrea Waschbüsch-Altmeyer—Imkerin

Fuchsweg 4 - 33803 Steinhagen

Tel.: 05204 - 920 820

mail@andrea-waschbuesch.de

Honig

In unserer modernen Kulturlandschaft sind artenreiche, wenig genutzte Wiesen vielfach stark zurückgedrängt. Mit diesen Wiesen verschwinden auch viele Nektar und Pollen spendende Blütenpflanzen und damit wiederum die Lebens- und Nahrungsgrundlage für Nektar- und Pollen sammelnde Insekten (Bienen, Hummeln, Schmetterlinge) die wichtigsten Bestäuber unserer Blühpflanzen. Besonders die Bestäubungsarbeit der Bienen ist von außerordentlicher Bedeutung, denn ungefähr 80% aller Blüten, die durch Insekten bestäubt werden, erfahren diesen Nutzen durch Honigbienen. Ohne die Bestäubung der Wild- und Kulturpflanzen würde ein großer Teil aussterben. Da Pflanzen Nahrungsquelle für Mensch und Tier sind, nimmt die Honigbiene einen hohen Stellenwert in der Ökologie ein. Die Erhaltung einer artenreichen und somit bienen-gerechten Umwelt ist daher außerordentlich wichtig.

Bienen

Honig war das erste Süßungsmittel, das der Mensch in der Natur vorfand. Der unvergleichliche Geschmack in Kombination mit seinem Nährwert und vielen gesundheitlichen Vorzügen hat Honig über viele tausend Jahre die Wertschätzung erhalten . Nur bei sachgerechter Ernte und Pflege dieses reinen Naturproduktes bleiben seine wertvollen Wirkstoffe erhalten. Honig enthält organische Säuren, Enzyme, antibakterielle Substanzen und Vitamine. Wichtig für die menschliche Ernährung sind auch die in Spuren enthaltenen Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Eisen , Phosphor und viele mehr. Wir verdanken diesen naturreinen Honig dem unendlichen Fleiß der Bienen. Um den Nektar für 1kg Honig zu sammeln, müssen sie 3 bis 5 Millionen Blüten anfliegen, rund 60000 mal vom Bienenstock zu den Blüten und zurück.

Propolis

In einem Bienenstock ist es sauberer als im Krankenhaus. Weder Viren und Bakterien noch Pilze leben auf den Bienen. Verantwortlich hierfür ist ein Mittel, welches die Bienen selber produzieren: Kittharz - auch Propolis genannt. Bienen sammeln für dieses Gemisch Harzabsonderungen vorwiegend von Laubbäumen. Ihm werden bieneneigene Sekrete beigemischt. Mit dem so entstandenen Propolis kann das Flugloch verengt und wetterfest gemacht werden, aber auch alle als Fremdkörper empfundenen Gegenstände werden von den Bienen damit überzogen. So haben manche Imker schon völlig eingekittete Mäuse gefunden. Im alten Ägypten wurde Propolis zum Einbalsamieren von Mumien verwendet, die Griechen legten Kittharz auf Wunden. Noch in den letzten beiden Weltkriegen hat man, vor allem in Osteuropa, Brand- und Schusswunden mit Propolis bestrichen.